Was genau macht ein NetWorker Instant Access Restore?

Ich möchte in diesem Beitrag (auch als Vorbereitung für einige folgende Beiträge) einmal auf den Instant Access Restore mit dem Dell EMC NetWorker eingehen. Vom Prinzip her funktionier dieser aber bei allen Backups Tools, welche auf Data Domain aufbauen, ähnlich. Also beim NetWorker gibt es hier z.B. zwischen VBA und vProxy keinen großen Unterschied und auch ein Veeam arbeitet genau so.
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Shell-Skript zur Suche von Dateien in NetWorker

Die meisten Dell EMC NetWorker Admins werden wohl den ‚typischen‘ Restore kennen. Häufig handelt es sich bei der Anforderung um einen Enduser, welcher eine Datei oder ein Verzeichnis nicht mehr findet. Das gesuchte Objekt wurde letzte Woche zuletzt gesehen, glaubt man. Kann aber auch schon einen Monat her sein. Den genauen Pfad kennt man auch nicht mehr so genau und auch den exakten Dateinamen weiß man ebenfalls nicht, höchstens noch Bestandteile davon. Achja, und super-dringend ist es natürlich auch, weil in einer Stunde der Wirtschaftsprüfer kommt.
Die Suche im NetWorker hat (zumindest bei mir) kaum jemals irgendetwas gefunden. Und das DP Search (Dell EMC Data Protection Search) Tool haben auch nicht all zu viele Leute im Einsatz.
Deswegen habe ich mir vor Ewigkeiten (noch zu NW 7 Zeiten, da gabs weder die Suchfunktion in der NMC, noch DP Search) ein Shell-Skript geschrieben, welches mir immer wieder gute Dienste geleistet hat.
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NetWorker Installation schlägt mit ‚Invalid digital signature‘ fehl – Windows 2008 R2

Wenn man NetWorker 9.1 oder höher auf einem Windows 2008 R2 Server (ohne Internetzugriff) installieren möchte, kann es passieren, dass die Installation relativ schnell abbricht. Der Fehler weist daraufhin, dass es Probleme mit der digitalen Signatur gibt und dass die Installationsdatei möglicherweise korrupt ist. Letzteres kann natürlich immer mal passieren, aber ist hier im Fall eher nicht der Fall.
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Windows Persistent Tape Drive Binding

Auch heute noch werden in vielen Unternehmen Bandlaufwerke genutzt, meistens um wichtige Daten durch einen Medienwechsel vom primären Backupspeicher im Notfall zur Hand zu haben. Früher gab es jedoch häufig Probleme mit Bandlaufwerken, insbesondere nach einem Reboot. Denn das Betriebssystem weist den Bandlaufwerken jeweils ein Device-File zu, und zwar in der Reihenfolge, in der sich die Laufwerke melden. D.h. nach einem Reboot könnte das 2. Laufwerk nun das 1. Device-File haben und umgekehrt. Auch früher gab es schon Möglichkeiten, dieses Verhalten abzuschalten. Wer jedoch mal eine UDEV-Konfiguration bei Linux gemacht hat, weiß, dass das schon eher einer Bestrafung gleich kam.
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Windows Sharepoint/Hyper-V Capi2 Error 513 der 2.

In einem vorherigen Blog-Eintrag habe ich schon einmal darüber berichtet, wie man inkrementelle Hyper-V Backups aktiviert. Nach weiteren Recherchen stellte sich heraus, dass dies aber z.B. für Windows 2012/2008 nicht gültig ist, da es da den „sc“ Befehl nicht gibt. Leider tritt das Problem jedoch auch bei Windows 2012 & 2008 auf – sowohl bei Hyper-V als auch bei Sharepoint. Doch auch für Windows 2012 & 2008 gibt es eine Lösung!
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Data Domain – Login zur Bash

Manchmal braucht man doch ein bisschen mehr als was die Data Domain Shell zur Verfügung stellt. Z.B. einen traceroute über ein bestimmtes Interface. Die normale Data Domain Shell und die SE Shell bieten teilweise nicht die volle Funktionalität der Linux-Kommandos. Aber zumindest bei älteren DDOS-Versionen (bis DDOS 6) gibt es eine Möglichkeit, direkt an die Bash zu kommen.
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Data Domain Weboberfläche neu starten – vProxy VMDKs verbleiben an Ziel-VM nach FLR

Vielleicht hat der eine oder andere das schonmal gehabt: Man geht wie gewohnt auf die Weboberfläche seiner Data Domain, doch statt dem gewohnten Login-Screen wird man von der Meldung „Service Not Available“ begrüßt. Oder man ist gerade auf der Konsole unterwegs und sieht plötzlich die Meldung „ddr_procmon: ALERT: MSG-PMON-00012: Cannot restart /ddr/bin/sm_em. Setting state to FAILED.“.

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NetWorker SQL Server Management Studio Plugin benötigt SQL Server

Das NetWorker Module for Microsoft (NMM) liefert ein Plugin für das Microsoft SQL Server Management Studio (SSMS) mit. Das Plugin kann man bei der NMM-Installation auswählen. Damit hat man auch die Möglichkeit, manuelle Backups & Restores über das SSMS durchzuführen und muss dafür nicht die die NetWorker Oberfläche benutzen. Da das SSMS für den SQL-Admin seine gewohnte Umgebung ist, ist das Plugin für diesen sehr wertvoll, da er damit in einem ihm bekannten Programm interagieren kann und sich nicht erst mit einer weiteren Oberfläche auseinandersetzen muss. Weiterlesen

Data Domain System Management Service (SMS) funktioniert nicht mehr

Bei älteren DDOS Versionen (z.B. 5.5 – 5.7) kann es vorkommen, dass sich der SM Service aufhängt. Zum Glück hat dies im Normalfall wenig Auswirkungen auf Backups. Aber die Benutzbarkeit der Data Domain an sich ist beeinträchtigt und auch SNMP funktioniert ggf. nicht mehr. Z.B. kann auch die Web-Gui nicht mehr funktionieren oder alle Befehle auf der Kommandozeile werfen Fehlermeldungen. Weiterlesen

NetWorker Clients aus dem Software Inventory entfernen

NetWorker bringt eine Möglichkeit zur halb-automatisierten Verteilung von Software mit sich. Darüber kann man Updates der Software auf Clients ausrollen und muss sich dort nicht selber einloggen.
Damit man eine Übersicht darüber hat, welche NetWorker Version, bzw. welche Module man wo installiert hat, gibt es in der NMC den Reiter „Software Inventory“. Doch wenn man einen Client löscht (z.B. weil er dekommissioniert worden ist), verschwindet er leider nicht aus dem Software Inventory. Und die NMC bietet auch leider keine Möglichkeit, nicht mehr existierende Clients aus der Liste zu entfernen. Was also tun? Weiterlesen